Grundsätzliche später teilweise bebilderte Neuerungen:
- Die Open loop Scanner wurden durch
Closed Loop Catweezle 2 Scanner ersetzt.
- Die Elektronikanbindung an den
Computer wird nun nicht mehr durch langsame Optokoppler ausgebremst, sondern
findet nun direkt statt.
- Das unterste Gehäuse beinhaltet
nun nicht mehr das Standardcomputermainboard, sondern 220V Schalttechnik
für externe Effekte. Hier können nun 12 Geräte frei geschaltet
werden.
- Der Computer befindet sich nun
als Embedded PC direkt im Elektronikgehäuse.
- Natürlich ist nun auch der
Computergesteuerte CD-Player integriert.
- Der Datendurchsatz konnte durch
Einsatz des neuen Computers und der Datendirektübertragung von 10000Bit/s
auf 50000Bit/s erhöht werden.
- Sämtliche "normalo" - Relais
wurden durch Solid State Relais ersetzt, was die internen Störungen
auf ein Minimum reduzierte.
Neue Technik:
Computer:
Folgend seht ihr den alten und den
neuen Computer.
Bei folgender Gegenüberstellung
liegen die Vorteile klar auf der Hand.
alt
neu
Größe:
1 19"-Gehäuse voll
90mm x 93mm
MHz:
166
266
Bootstrap:
>1min
<20sec
Durch den kurzen Weg der Daten in
die Elektronik beim neuen Computer, sind auch Störungen kein Problem
mehr.
Neue Technik:
Elektronik:
Wer mit dem Gedanken spielt, eine solche Anlage komplett selbst zu bauen, muß sich darauf gefaßt machen, auch folgendes sehen zu müssen *fg*
Hierbei handelt es sich um eine
Zwischenbilanz des Umbaus vom großen zum kleinen Computer.
sehen kann man von oben links nach
unten rechts:
- Monitoranschluß
- Tastaturanschluß
- Netzwerkanschluß
- Leinwandsteuerung (220V)
- Nebelmaschinensteuerung
- Datenanschluß (36-pol)
- CD-Playersteuerung (9-pol)
- Spannungsversorgung (für
schaltbare 220V - Verbraucher [10A max])
- 3 Steckdosen
Und hier das Ergebnis:
Von links nach rechts sind zu sehen:
- 8 Bit D/A Wandler mit Zwischenspeicher
- 220V Schaltplatine für 3
Steckdosen, Nebelmaschine und Leinwandsteuerung
- Steuerplatine für Gratingmotoren
und CD-Player
- Computerplatine mit Dekodierelektronik
- Festspannungseinschub
- Netzteil
Wo wir gerade bei der Elektronik sind, möchte ich einige Platinen vorstellen:
Computerplatine:
Die seriell von der parallelen
Schnittstelle ausgegebenen Signale werden auf der kleinen Platine rechts
unten durch als invertierende Verstärker geschaltete Transistoren
von 5V auf CMOS-taugliche 12V gebracht und vom IC wieder invertiert und
glattgebügelt, so daß am Ausgang des Platinchens das Selbe Signal
als 12V Signal zur Verfügung steht. Die Daten werden in ein 8-Bit
Schieberegister eingeschoben und stehen dann parallel an den Ausgängen
zur Verfügung. 4Bit dienen anschließend als Adressbus (zum adressieren
der Speicherchips) und die restlichen 4 Bit sind die Daten, mit denen jeweils
einer der Chips gefüttert wird. Jeder Speicherchip muß die Daten
halten, solange die anderen 15 mit neuen Informationen beschickt werden.
Wer mitgerechnet hat, stellt fest, daß man damit insgesammt 16 Chips
Adressieren und diese mit jeweils 4 Bit füttern kann. mit dieser Elektronik
stehen somit 64 Kanäle zur Verfügung. Der Chip Oben auf der Platine
ist ein Multiplexer, der die 4Bit Adressbus auf 16 Leitungen aufteilt (Speicherchip-Enable).
Daten und Adressierung landen dann rechts über die Stiftleiste auf
dem Datenbus. Außerdem werden für die Galvos 2 weitere 8-Bittige
Datenpakete zur späteren dekodierung (auf einer anderen Platine) auf
den Datenbus gelegt.
Gratings - und CD-Player Steuerungsplatine
Auf dieser Platine werden insgesamt
15 Kanäle verbraten.
3 für den CD-Player (Start/Pause,
Stop und Skip)
12 um die 6 Grating-Effekte der
Laseranlage zu steuern. (An/aus, vorwärts/rückwärts drehend)
Die Relais werden von den Speicherchips
rechts oben über die Transistoren geschaltet. Das Ergebnis (In Spannung)
landet dann auf dem schwarzen Anschluß fürs Flachbandkabel links
oben.
.....wird bei Bedarf fortgesetzt
(Bitte mailen)
Effekte:
Durch den Einsatz der Closed Loop
Scanner und die 5-fache Geschwindigkeit eröffneten sich ganz neue
Möglichkeiten. Nun war ich nicht mehr auf einfache Objekte wie Kreise,
Dreiecke, Ebenen oder Quadrate beschränkt, sondern konnte Grafiken
und komplexe Formen realisieren.
Diese möchte ich euch natürlich
nicht vorenthalten...
Übrigens wäre ich für ein Feedback im GB oder per mail dankbar, damit ich weiß, ob sich die Mühe mit der HP lohnt ;-)
Doch nun viel Spaß beim Anschauen :-)
Für alle, die die Bank noch einmal bei Licht und in Aktion sehen möchten, habe ich diese beiden Bilder gemacht. Vielleicht bringen sie euch ja auf eine Lösung eines Problems *g*. Ich find sie einfach nur schön :-)